VBITK e.V.

Für viele Unternehmen der ITK-Branche ist die Frage, ob es gelingt, qualifizierte Mitarbeiter zu halten und/oder zu gewinnen strategisch zum Wettbewerbsfaktor geworden. Vor dem Hintergrund des herrschenden Fachkräftemangels ist es das Ziel des Vereins zur Förderung der Betrieblichen Altersversorgung in der It- und Telekommunikationsbranche,  VBITK, Unternehmen der Branche durch die Förderung betrieblicher Versorgungsmaßnahmen zu unterstützen. Darüber hinaus bietet der Verein für seine Mitglieder ein Beratungsforum für alle gesellschafts-, arbeits- steuer- und versicherungs-
rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Mitarbeitermotivations- und  -bindungsmodellen. Fachvorträge ausgesuchter Referenten zu den betreffenden Themen ergänzen das Angebot des VBITK. 

  • Fachkräftemangel
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Fachkräftemangel

Situation und Ausblick

„…Besonders der Fachkräftemangel dämpft den Expansionsdrang vieler Unternehmen. Mit 39 Prozent (nach 38 Prozent zu Jahresbeginn) erreicht dieses Geschäftsrisiko den höchsten Wert seit Umfragebeginn 2010. Trotz steigender Löhne haben Unternehmen Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden. Fast sechs von zehn Unternehmen mit expansiven Beschäftigungsplänen (59 Prozent) sehen im Fachkräftemangel ein zentrales Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung; zu Jahresbeginn 2015 waren es noch 55 Prozent. Damit liegt der Fachkräftemangel in der Risikoeinschätzung jener Unternehmen, die Personal aufstocken wollen, inzwischen weit vor den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (41 Prozent) und der Inlandsnachfrage (36 Prozent).“

„Das Risiko Fachkräftemangel ist bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen (20 bis 200 Mitarbeiter) am größten (Anstieg um einen Punkt auf 46 Prozent). Auch bei den kleinen (bis 20 Mitarbeiter) und mittelgroßen Unternehmen (200 bis 500 Mitarbeiter) nimmt es weiter an Bedeutung zu – hier sogar etwas stärker (von 32 auf 34 Prozent bzw. von 39 auf 41 Prozent). Dagegen bleibt die Risikoeinschätzung unter den Unternehmen ab 1.000 Beschäftigte unverändert bei 34 Prozent.“
Quelle: DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2015

„Das Problem wird sich in den kommenden Jahrzehnten deutlich verschärfen. Das Erwerbspotenzial, sprich die Gesamtzahl der Personen in Deutschland, die theoretisch in der Lage sind zu arbeiten, wird in Deutschland aufgrund des demographischen Wandelns bis 2025 um rund 6,5 Millionen Menschen sinken.“
Quelle: Handelsblatt 19.8.15

"Viele größere Unternehmen in Deutschland haben bereits reagiert: mit zusätzlichen Leistungen wie flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuung oder Dienstwagen. Und natürlich einer betriebliche Altersversorgung, die selbstverständlicher Teil eines Gesamtpaketes ist, um qualifizierte Mitarbeiter zu halten oder zu gewinnen und Fluktuationskosten zu senken. Dass viele kleinere Unternehmen noch kein vergleichbares Angebot machen, wird zu einem Wettbewerbsnachteil.
Einer Studie der Beratungsgesellschaft Towers Watson kommt zu dem Ergebnis, dass für immerhin 28 Prozent der Arbeitnehmer das Angebot einer attraktiven betrieblichen Altersversorgung ein wichtiger Grund sei, warum sie sich für ihren derzeitigen Arbeitgeber entschieden haben. Und für 41 Prozent ist diese ein wichtiger Grund, um ihrem Arbeitgeber treu zu bleiben."
Quelle: GDV, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

ITK-Branche

Situation und Ausblick

„Die Informatiker gehören zu den Absolventen der sogenannten MINT-Fächer und sind immer heiß begehrt. Bei 50 Prozent der Unternehmen fehlen kluge Köpfe.“
Quelle: Wirtschaftswoche 4.6.2012

„Größtes Hindernis bei der Umsetzung ihrer Beschäftigungspläne bleibt für die Unternehmen wie in den Vorjahren der Fachkräftemangel. Erneut bezeichnet mehr als die Hälfte der Unternehmen (52 Prozent) die Fachkräftesituation als behindernd oder sehr behindernd für die wirtschaftliche Entwicklung.“
Bitkom 26.1.2015

„Bitkom Chef Dieter Kempf: Die Berufschancen (in der It-Branche, Anm. de. Red.) sind ausgezeichnet. In den vergangenen vier Jahren sind mehr als 80 000 neue Stellen entstanden, und auch in diesem Jahr gibt es voraussichtlich wieder mehr als 10 000 zusätzliche Jobs. Hinzu kommt: Seit Jahren fehlen in Deutschland IT-Experten. Derzeit gibt es 39 000 offene und schwer zu besetzende Stellen. Was für die Unternehmen eine echte Belastung bedeutet, ist für gut ausgebildete Berufseinsteiger oder Jobwechsler eine hervorragende Chance auf eine interessante Tätigkeit mit ausgezeichneter Perspektive.“
Quelle: SZ 10.3.14

„Mit IT-Dienstleistern und Softwareanbietern sind jene Sparten unserer Branche besonders zuversichtlich, die auch die meisten Arbeitsplätze anbieten und schaffen. Das hat positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.“

„Sechs von zehn Mittelständlern (60 Prozent) wollen im laufenden Jahr die Beschäftigtenzahl erhöhen. Gerade einmal 6 Prozent rechnen mit einem Stellenabbau. Dabei planen jeweils zwei Drittel der Softwareunternehmen und IT-Dienstleister Neueinstellungen, nur 4 Prozent erwarten Jobverluste. „Die IT-Branche bleibt eine Wachstumsbranche, die in den vergangenen fünf Jahren 125.000 neue Arbeitsplätze geschaffen hat. Für gut ausgebildete Berufseinsteiger und Hochschulabsolventen bieten gerade die mittelständischen Unternehmen interessante Möglichkeiten“, so Röhrborn.“

„Software-Unternehmen und IT-Dienstleister sind besonders intensiv auf der Suche nach Personal. Drei Viertel (75 Prozent) der Software-Unternehmen wollen Mitarbeiter einstellen, nur 4 Prozent gehen von einem Stellenabbau aus. Unter den IT-Dienstleistern wollen 71 Prozent neue Stellen schaffen, nur 2 Prozent rechnen mit einem Beschäftigungsrückgang. Am skeptischsten sind die Hardwarehersteller, aber auch sie wollen per Saldo weitere Mitarbeiter einstellen. Jeder zweite Hardware-Anbieter (50 Prozent) geht von Stellenaufbau aus, nur 8 Prozent rechnen mit dem Verlust von Arbeitsplätzen.“
Quelle: Bitkom 17.7.2015

 

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